Digitale Speisekarte einrichten: Schritt für Schritt
Eine digitale Speisekarte ersetzt Kreidetafeln und laminierte Ausdrucke durch einen Bildschirm, den du in Sekunden aktualisierst. Das spart Druckkosten, wirkt moderner und lässt sich zentral steuern – auch über mehrere Standorte. Diese Anleitung zeigt, wie du in wenigen Schritten startklar bist.
1. Die richtige Hardware wählen
Für ein Menüboard reicht ein handelsüblicher Bildschirm oder Fernseher plus ein kleiner Player, der die Inhalte ausspielt. Am beliebtesten ist ein Raspberry Pi pro Bildschirm – günstig, sparsam und robust. Alternativ funktionieren Windows-PCs, Android-Geräte oder ein Browser. Wichtig ist nur, dass der Player mit deinem Content-System verbunden ist.
2. Layout und Inhalte anlegen
Lege deine Gerichte mit Bild, Bezeichnung und Preis an und wähle ein Layout – ein-, zwei- oder dreispaltig. Achte auf gute Lesbarkeit aus Distanz: große Schrift, klarer Kontrast, nicht zu viele Positionen pro Bildschirm. Wenn du mehrere Boards hast, verteile die Karte sinnvoll (z. B. Bowls, Sandwiches, Getränke).
3. Preise zentral pflegen
Der größte Vorteil: Du änderst einen Preis einmal zentral, und jedes Board zeigt sofort den neuen Stand – auch in mehreren Filialen. Kein Ausdrucken, kein Umkleben, keine veralteten Tafeln. Das ist besonders praktisch bei schwankenden Einkaufspreisen oder saisonalen Angeboten.
4. Tagesangebote automatisch umschalten
Mit Zeitplänen wechseln Frühstück, Mittagskarte, Happy Hour und Abendkarte automatisch zur eingestellten Uhrzeit. Du musst niemanden mehr an den Bildschirm schicken. Kombiniere das mit passender Hintergrundmusik je Tageszeit für ein stimmiges Gesamtbild.
Häufige Fehler vermeiden
- Zu viele Positionen pro Bildschirm – lieber auf mehrere Boards verteilen.
- Zu kleine Schrift – die Karte muss aus mehreren Metern lesbar sein.
- Keine Zeitpläne nutzen – manuelles Umschalten wird schnell vergessen.
- Fehlende Offline-Sicherung – gute Systeme spielen bei Netzausfall lokal weiter.
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